CFO as a Service
Wir übernehmen die Aufgaben, die sonst ein CFO macht: Planung, Reporting, Liquiditätssteuerung und die Vorbereitung von Bank- und Investorengesprächen.
Zur LeistungBei CFO as a Service übernimmt ein externes Team die Aufgaben eines Finanzchefs, also Planung, Reporting, Liquidität und Gespräche mit Banken und Investoren, anteilig statt in Vollzeit. Das lohnt sich für Unternehmen, deren Finanzfragen nebenher nicht mehr gut gehen, in denen eine eigene Stelle aber noch nicht ausgelastet wäre.
In vielen mittelständischen Unternehmen gibt es niemanden, der sich hauptberuflich um die Finanzen kümmert. Die Buchhaltung läuft, die Zahlen liegen vor, aber die Fragen dahinter beantwortet der Geschäftsführer nebenbei selbst.
CFO steht für Chief Financial Officer, auf Deutsch Finanzvorstand oder kaufmännischer Leiter. Er verantwortet alles, was mit Geld zu tun hat, und sieht auf die Zahlen vor allem nach vorn. Im Mittelstand sind das fünf Aufgaben:
Die laufende Buchhaltung gehört nicht zu diesen Aufgaben, sie ist ihre Grundlage. Ein CFO bucht nicht selbst, er braucht aber saubere und pünktliche Zahlen, um mit ihnen zu arbeiten. Wer die BWA erst sechs Wochen nach Monatsende bekommt, kann damit wenig steuern.
CFO as a Service heißt: Die Aufgaben eines CFO werden von außen übernommen, in dem Umfang, den das Unternehmen braucht. Statt eine Vollzeitstelle zu besetzen, arbeitet ein externes Team einige Tage im Monat an Planung, Reporting und Finanzierung. Im englischsprachigen Raum heißt dieses Modell Fractional-CFO, weil der Finanzchef nur einen Bruchteil seiner Zeit für ein einzelnes Unternehmen arbeitet.
Andere Namen für dasselbe Modell sind externer CFO oder CFO-Services. Der Unterschied zum klassischen Controlling liegt im Umfang: Controlling liefert und erklärt die Zahlen. CFO as a Service nimmt zusätzlich die Aufgaben dazu, die auf den Zahlen aufbauen, also Finanzierung, Gespräche mit Kapitalgebern und das Mitdenken vor Entscheidungen.
Die Aufgaben eines CFO lassen sich angestellt, extern oder stundenweise besetzen. Die Wege unterscheiden sich in Kosten, Verfügbarkeit und darin, wie viel Wissen im Unternehmen bleibt.
Der angestellte CFO arbeitet in Vollzeit im Unternehmen, kennt jedes Detail und ist jederzeit ansprechbar. Dafür kostet er ein volles Gehalt mit Nebenkosten, die Suche dauert oft mehrere Monate, und fällt er aus, fehlt das ganze Wissen auf einmal. Im Mittelstand ist eine solche Stelle zudem selten ausgelastet, weil viele Aufgaben nur im Monats- oder Jahresrhythmus anfallen.
Beim externen Modell übernimmt ein Team oder eine einzelne Person die Aufgaben anteilig, mit festen Terminen im Monat. Das Fractional-CFO-Modell gehört in diese Gruppe. Abgerechnet wird je nach Anbieter über Tagessätze oder eine feste Monatspauschale. Ein Team hat den Vorteil, dass Urlaub und Krankheit keine Lücke reißen und Erfahrung aus vielen Unternehmen zusammenkommt.
Die stundenweise Beratung ist die kleinste Form: Ein Berater wird für eine konkrete Frage geholt, etwa für ein Bankgespräch oder eine Investitionsrechnung. Das passt für einzelne Anlässe, ersetzt aber keine laufende Steuerung, weil niemand die Zahlen zwischen den Terminen im Blick behält.
Als Anhaltspunkt gilt: Bis etwa 30 Mitarbeiter oder 3 Mio. Euro Umsatz reichen meist eine saubere Buchhaltung und ein Blick auf die Zahlen einmal im Monat. Ab dieser Größe werden die Finanzfragen so häufig, dass die Geschäftsführung sie nicht mehr nebenbei erledigen kann: Banken wollen Planzahlen, der Beirat fragt nach der Liquidität, und jede größere Investition braucht eine Rechnung.
Zwischen dieser Schwelle und der Größe, ab der eine eigene Vollzeitstelle ausgelastet ist, liegt der Bereich, in dem das externe Modell am meisten bringt. Wo diese obere Grenze liegt, hängt stark von der Branche, der Zahl der Gesellschaften und dem Finanzierungsbedarf ab. Eine Gruppe mit mehreren Gesellschaften erreicht sie früher als ein Betrieb mit einem Standort.
Startups kommen oft schon mit der ersten Finanzierungsrunde an diesen Punkt, auch mit wenigen Mitarbeitern. Investoren erwarten eine Planung über mehrere Jahre und ein Reporting, das jeden Monat pünktlich kommt.
Die folgende Rechnung zeigt die Größenordnung. Die Zahlen sind Beispielzahlen aus Marktspannen, keine Angebote, und hängen stark von Region, Branche und Erfahrung ab.
| Angestellter CFO | Extern, 3 Tage im Monat | |
|---|---|---|
| Gehalt oder Honorar | 180.000 € | 64.800 € |
| Arbeitgeberanteile und Nebenkosten | 25.000 € | 0 € |
| Arbeitsplatz, Software, Weiterbildung | 10.000 € | 0 € |
| Suche über Personalberatung, auf drei Jahre verteilt | 18.000 € | 0 € |
| Summe im Jahr | 233.000 € | 64.800 € |
Für den angestellten CFO ist ein Jahresgehalt von 180.000 Euro angesetzt, im Mittelstand liegen die Gehälter je nach Größe meist zwischen 120.000 und 250.000 Euro. Eine Personalberatung berechnet für die Suche häufig 25 bis 35 Prozent eines Jahresgehalts. Für das externe Modell ist ein Tagessatz von 1.800 Euro an drei Tagen im Monat angesetzt.
Drei Tage im Monat reichen nur, wenn die Zahlen aus der Buchhaltung pünktlich und sauber kommen. Fehlt diese Grundlage, verbringt auch ein externer CFO seine Zeit mit Aufräumen. Wie sich die Kosten für eine ausgelagerte Buchhaltung zusammensetzen, steht im Ratgeber Buchhaltung auslagern: was es kostet.
In diesen Fällen ist ein anderer Weg meist besser:
Auch eine fehlende Zahlenbasis ist ein Grund, die Reihenfolge zu ändern. Wer heute keine verlässliche Buchhaltung hat, sollte sie zuerst aufbauen. Ohne sie bleibt jede Planung eine Schätzung. Sind Belege und Konten nach einigen Monaten in Ordnung, lassen sich die Aufgaben eines CFO auf dieser Grundlage besetzen.
Die meisten Geschäftsführer merken es an denselben Stellen. Die Planung für die Bank entsteht jedes Jahr im letzten Moment und aus einer alten Datei. Niemand kann sagen, welche Aufträge oder Kunden wirklich Geld bringen, weil der Deckungsbeitrag nirgends steht. Die Frage, ob das Geld in drei Monaten reicht, beantwortet ein Blick auf den Kontostand.
Wenn zwei dieser Punkte auf dich zutreffen, lohnt ein Gespräch darüber, welche Aufgaben du abgeben kannst. Ein guter Einstieg ist eine rollierende Liquiditätsplanung über 13 Wochen. Wie du sie selbst aufbaust, steht im Ratgeber Liquiditätsplanung erstellen.
Wir übernehmen die Aufgaben, die sonst ein CFO macht: die Unternehmensplanung mit Ergebnis, Bilanz und Liquidität, das Monatsreporting mit Besprechung, die Liquiditätssteuerung über 13 Wochen und 12 Monate, die Vorbereitung von Bank- und Investorengesprächen und das Mitdenken vor Entscheidungen. Die Entscheidungen triffst du, wir bereiten sie vor.
Nach dem Erstgespräch analysieren wir in den ersten zwei Wochen Datenbasis, Planung und Finanzierung. In den Wochen drei bis sechs bauen wir Planung, Reporting und Liquiditätssteuerung auf, danach läuft ein Gespräch alle zwei Wochen. Abgerechnet wird als feste Monatspauschale. Für die VOQUZ Labs Group mit elf Gesellschaften hat SnC Solution so ein Reporting im System aufgebaut, das die Planzahlen nicht mehr aus Excel-Dateien zusammenführt, für Solar Ai Twin die Fünfjahresplanung für Investoren und Banken.
Wie die Zusammenarbeit im Einzelnen aussieht und was bei dir bleibt, steht auf der Seite CFO as a Service.
CFO as a Service
Wir übernehmen die Aufgaben, die sonst ein CFO macht: Planung, Reporting, Liquiditätssteuerung und die Vorbereitung von Bank- und Investorengesprächen.
Zur LeistungMarcel Berger oder Thorsten Runge geht mit dir durch, welche Finanzfragen bei dir anstehen und welche davon extern gut aufgehoben sind. Das Gespräch kostet nichts und läuft per Videocall oder bei uns im Münchner Technologiezentrum.
Ein Controller liefert die Zahlen und erklärt sie. CFO as a Service umfasst das Controlling und nimmt zusätzlich die Aufgaben dazu, die darauf aufbauen: Planung über mehrere Jahre, Finanzierung, Gespräche mit Bank und Investoren und das Mitdenken vor Entscheidungen.
Fractional-CFO beschreibt einen Finanzchef, der nur einen Bruchteil seiner Zeit für ein Unternehmen arbeitet. CFO as a Service meint dasselbe Modell, oft mit einem Team statt einer einzelnen Person.
Als Anhaltspunkt ab etwa 30 Mitarbeitern oder 3 Mio. Euro Umsatz, oder wenn Bank, Investoren oder Beirat regelmäßig Planzahlen erwarten. Startups erreichen diesen Punkt oft schon mit der ersten Finanzierungsrunde.
Das hängt vom Umfang ab, in der Aufbauphase sind es mehr Tage als im laufenden Betrieb. Entscheidend ist weniger die Zahl der Tage als feste Termine, etwa ein Gespräch alle zwei Wochen und die Monatsbesprechung.
Ja, das gehört zu den Kernaufgaben. Er bereitet Unterlagen und Zahlen vor und sitzt auf Wunsch mit am Tisch. Unterschreiben und entscheiden bleibt bei der Geschäftsführung.
Eine laufende Buchhaltung, die pünktlich und vollständig ist, und Zugang zu Bankunterlagen und bisheriger Planung. Fehlt die Buchhaltung, wird sie zuerst aufgebaut, sonst bleibt jede Planung eine Schätzung.