Die drei Teile einer integrierten Planung
- Ergebnisplanung: Umsatz, Material, Personal, sonstige Kosten, Abschreibungen, Zinsen. Zeigt, ob das Geschäft Gewinn macht.
- Bilanzplanung: was das Unternehmen besitzt und schuldet. Zeigt, wie sich Eigenkapital, Kredite und Anlagen entwickeln.
- Liquiditätsplanung: Ein- und Auszahlungen je Monat. Zeigt, ob das Geld reicht, auch wenn der Gewinn stimmt.
Integriert heißt: die drei hängen zusammen. Wer in der Ergebnisplanung eine Maschine kauft, sieht sie in der Bilanz als Anlage und in der Liquidität als Abfluss. Eine Planung, die nur aus einer Umsatztabelle besteht, hält keinem Bankgespräch stand.
Wofür die Planung gebraucht wird
Für die Bank, die vor einem Kredit sehen will, ob das Unternehmen ihn zurückzahlen kann. Für Investoren, die wissen wollen, wohin ihr Geld geht. Für Fördermittel, bei denen ein Finanzplan zum Antrag gehört. Und für dich, um jeden Monat zu sehen, ob du auf Kurs bist. Der Soll-Ist-Vergleich im Reporting baut darauf auf.
Finanzierung vorbereiten
Vor einem Bankgespräch braucht es die Planung, die letzten Abschlüsse, die aktuelle Buchhaltung und eine Erklärung, wofür das Geld gebraucht wird und wie es zurückkommt. Wir bereiten das als Unterlage vor und sind beim Gespräch dabei, wenn du das willst. Die Finanzierung selbst vermitteln wir nicht.
Förderanträge vorbereiten
Förderprogramme verlangen einen Finanzplan nach ihrem Muster und später Nachweise über die Verwendung. Wir übertragen die Planung in das geforderte Format und richten die Buchhaltung so ein, dass der Verwendungsnachweis aus dem System kommt. Welche Programme in Frage kommen, klärt eine Fördermittelberatung, die wir nicht ersetzen.
Wie lange es dauert
Sobald die Annahmen vorliegen, steht eine Planung über drei Jahre. Danach wird sie monatlich mit den Ist-Zahlen fortgeschrieben und einmal im Jahr neu aufgesetzt.