Controlling

Kostenrechnung: sehen, womit du Geld verdienst

Die Kostenrechnung ordnet jede Ausgabe einer Kostenstelle und jedem Auftrag seine Kosten zu, damit sichtbar wird, welche Aufträge, Produkte oder Kunden Geld bringen und welche es kosten. SnC Solution baut sie mit Stundensatz, Vor- und Nachkalkulation und Deckungsbeitrag je Projekt auf.

{01} Für wen

Für wen diese Leistung gedacht ist

Für Handwerks- und Bauunternehmer, Fertiger und Dienstleister, die am Jahresende sehen, dass Umsatz da war, aber wenig übrig blieb, und nicht wissen, an welchem Auftrag es lag. Matthias Dosch, Bau Dosch GmbH, hat es so gesagt: „Ich weiß endlich, womit wir Geld verdienen.“

Das Team von SnC Solution bespricht Zahlen am Konferenztisch
{02} Aufgaben

Was SnC Solution übernimmt und was bei dir bleibt

Das übernimmt unter anderem SnC für dich:

  • Aufbau der Kostenstellen und Kostenträger nach deinem Betrieb
  • Berechnung des Stundensatzes aus Personalkosten, produktiven Stunden und Gemeinkosten
  • Vorkalkulation je Angebot auf Basis des Stundensatzes und der Materialkosten
  • Nachkalkulation je Auftrag: geplante gegen tatsächliche Stunden und Kosten
  • Deckungsbeitrag je Auftrag, Projekt, Produkt oder Kunde im Monatsreporting
  • Anbindung von Zeiterfassung und Materialwirtschaft, damit die Ist-Zahlen automatisch kommen

Das tust du selbst

  • Stunden je Auftrag erfassen lassen, in deinem System oder in einem, das wir anbinden
  • Material und Fremdleistungen dem Auftrag zuordnen, meist über die Rechnungsfreigabe
  • Die Nachkalkulation einmal im Monat mit uns durchgehen
{03} Im Einzelnen

Kostenstellen und Kostenträger, einfach erklärt

Eine Kostenstelle ist der Ort, an dem Kosten entstehen: die Werkstatt, das Büro, der Fuhrpark. Ein Kostenträger ist das, wofür sie entstehen: der Auftrag, das Projekt, das Produkt. Die Kostenrechnung verteilt die Kosten der Stellen auf die Träger. Am Ende weißt du, was ein Auftrag wirklich gekostet hat, inklusive dem Anteil an Büro, Fahrzeugen und Verwaltung.

Stundensatz richtig berechnen

Der Stundensatz ist die wichtigste Zahl im Handwerk und im Projektgeschäft. Er besteht aus den Personalkosten je produktiver Stunde plus dem Anteil der Gemeinkosten plus dem Gewinnaufschlag. Wer nur den Bruttolohn rechnet, verkauft jede Stunde zu billig.

Rechenbeispiel

Beispielzahlen, keine Werte von SnC Solution: Ein Geselle kostet mit Lohnnebenkosten 56.000 Euro im Jahr und ist 1.600 Stunden produktiv, die übrigen Stunden gehen für Urlaub, Krankheit, Fahrten und Verwaltung drauf. Das ergibt 35,00 Euro Personalkosten je produktiver Stunde. Die Gemeinkosten des Betriebs, also Miete, Fahrzeuge, Büro und Werkzeug, betragen 176.000 Euro im Jahr bei 6.400 produktiven Stunden aller Mitarbeiter, das sind 27,50 Euro je Stunde. Zusammen 62,50 Euro. Mit 20 Prozent Gewinnaufschlag liegt der Stundensatz bei 75,00 Euro. Wer 60 Euro anbietet, verliert an jeder Stunde Geld, ohne es zu merken. Deine eigenen Zahlen rechnen wir mit dir durch.

Vor- und Nachkalkulation je Auftrag

Die Vorkalkulation sagt, was ein Auftrag kosten sollte: Stunden mal Stundensatz plus Material plus Fremdleistungen. Die Nachkalkulation sagt, was er gekostet hat. Die Differenz zeigt, wo geplante Stunden überschritten wurden, wo Material teurer war, wo der Preis zu niedrig war. Nach einigen Aufträgen wird das Muster sichtbar.

Was sichtbar wird

Welche Aufträge sich lohnen und welche nicht. Welcher Kunde immer Nacharbeit verursacht. Welches Produkt den Deckungsbeitrag bringt, der die Fixkosten trägt. Mit diesen Zahlen entscheidest du über Preise, Annahme oder Ablehnung von Aufträgen und darüber, wo du wächst. Für laufende Projekte mit Budget gibt es zusätzlich das Projektcontrolling.

{04} Ablauf

So läuft es ab

Das machst du

Du zeigst uns, wie Aufträge heute kalkuliert und abgerechnet werden.

Das macht SnC Solution

Wir legen Kostenstellen und Kostenträger fest und berechnen den Stundensatz.

{05} Weitere Leistungen

Mehr aus dem Bereich Controlling

  • Liquiditätsplanung

    13 Wochen rollierend und 12 Monate voraus, wöchentlich aktualisiert. Eine Lücke steht in der Planung, Wochen bevor sie auf dem Konto ankommt.

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  • Reporting

    Umsatz, Kosten, Deckungsbeitrag, Liquidität und Soll-Ist-Vergleich am fünften Werktag, aufgebaut nach deinem Geschäft.

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  • Unternehmensplanung

    Ergebnis, Bilanz und Liquidität in einem Modell, für Bank, Investoren, Fördermittel und die eigene Steuerung.

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{06} Termin

Weißt du, womit du Geld verdienst? Das erste Gespräch zeigt, wie eine Kostenrechnung bei dir aussehen kann.

Thorsten Runge oder Marcel Berger sieht sich mit dir an, wie sich deine Kosten auf Produkte, Aufträge oder Bereiche verteilen. Kostenlos, per Videocall, ohne Verkaufsgespräch.

{07} Fragen

Häufig gestellte Fragen

Eine Zeiterfassung je Auftrag und eine Buchhaltung, die Kostenstellen kennt. Beides binden wir an oder richten es ein. Eine eigene Software für die Kostenrechnung ist nicht nötig.

Je Auftrag und Tag, auf die Viertelstunde reicht. Ohne Stunden je Auftrag gibt es keine Nachkalkulation, das ist die einzige Voraussetzung, die bei dir liegt.

Die Buchhaltung erfasst, was ausgegeben wurde. Die Kostenrechnung ordnet es zu: welcher Kostenstelle, welchem Auftrag. Erst dadurch wird sichtbar, ob ein Auftrag Geld gebracht hat.

Einmal im Jahr, nach dem Abschluss, und zusätzlich bei größeren Änderungen: Tariferhöhung, neue Mitarbeiter, neue Miete.

Die Kostenrechnung ist Teil der Monatspauschale im Controlling. Der Aufbau in den ersten vier Wochen wird einmalig berechnet, den Betrag nennen wir nach der Aufnahme.