Glossar

Fixkosten: Definition
und Beispiel

Fixkosten sind Kosten, die in gleicher Höhe anfallen, egal wie viel du verkaufst oder produzierst. Typisch sind Miete, Gehälter, Versicherungen und Leasingraten.

Fixkosten berechnen: ein Beispiel

Ein Großhandel für Elektrobedarf mit 20 Mitarbeitern listet seine Fixkosten für einen Monat auf. Die eingekaufte Ware steht nicht in der Liste: Weil sie mit dem Umsatz steigt und fällt, zählt sie zu den variablen Kosten.

Fixkosten in einem Monat, Beispielzahlen, alle Beträge netto
Gehälter mit Arbeitgeberanteilen98.000 €
Miete für Lager und Büro14.500 €
Fahrzeuge und Leasing6.200 €
Versicherungen2.100 €
Software, Telefon und IT1.800 €
Beratung und Sonstiges2.400 €
Fixkosten gesamt125.000 €

Im Jahr sind das 1,5 Millionen Euro. Bleiben dem Großhandel nach Abzug der Ware 25 Prozent vom Umsatz als Deckungsbeitrag, braucht er 500.000 Euro Umsatz im Monat, nur um diese Fixkosten zu bezahlen. Diese Grenze heißt Gewinnschwelle, erst der Umsatz darüber bringt Gewinn.

Wann Fixkosten wichtig werden

Bei jeder Entscheidung, die dich langfristig bindet: ein neuer Mitarbeiter, ein größeres Lager, ein weiteres Fahrzeug. Jede dieser Entscheidungen hebt die Fixkosten und damit den Umsatz, den du jeden Monat mindestens brauchst. Fällt der Umsatz, bleiben die Fixkosten in voller Höhe stehen.

Wer seine Fixkosten kennt, weiß, wie viel Umsatz er braucht, und sieht früh, wenn ein Monat nicht reicht. Im Monatsreporting von SnC Solution stehen Kosten und Deckungsbeitrag nebeneinander. Mehr dazu auf der Seite Controlling.

{01} Termin

Wie viel Umsatz brauchst du jeden Monat mindestens?

Im Erstgespräch rechnen wir mit deinen Fixkosten aus dem letzten Monat gemeinsam deine Gewinnschwelle aus.

{02} Fragen

Häufig gestellte Fragen

Fixkosten fallen in gleicher Höhe an, egal wie viel du verkaufst. Variable Kosten steigen und fallen mit der Menge, etwa Material, Ware oder Fremdleistungen für einen Auftrag.

Feste Gehälter sind Fixkosten. Variabel sind Löhne, die nur für einen Auftrag anfallen, etwa für Aushilfen oder Leiharbeit. Entscheidend ist, ob die Kosten wegfallen, wenn der Auftrag wegfällt.

Du teilst die Fixkosten durch deine Deckungsbeitragsquote. Bei 125.000 Euro Fixkosten im Monat und einer Quote von 25 Prozent brauchst du 500.000 Euro Umsatz im Monat.

Sprungfixe Kosten bleiben eine Zeit lang gleich und springen dann auf ein höheres Niveau, etwa wenn ein zweites Lager oder ein weiterer Teamleiter nötig wird. Typisch ist das, wenn ein Betrieb wächst.

Sortiere die Fixkosten nach Höhe und fang bei den großen Posten an: Miete, Fahrzeuge, Verträge mit langer Laufzeit. Welche Posten sich lohnen, zeigt eine Kostenstrukturanalyse.

Einmal im Monat mit dem Reporting und vor jeder Entscheidung, die dich länger als ein Jahr bindet. So siehst du, wie neue Verträge und Mitarbeiter den Umsatz verändern, den du mindestens brauchst.