Glossar

Kostenstrukturanalyse: Definition
und Beispiel

Eine Kostenstrukturanalyse zeigt, aus welchen Kostenarten sich deine Gesamtkosten zusammensetzen und welchen Anteil jede hat. So siehst du, welche Kosten am meisten ausmachen.

Kostenstrukturanalyse: ein Beispiel

Ein Softwareunternehmen mit 40 Mitarbeitern ordnet seine Kosten des letzten Jahres nach Kostenarten. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent gestiegen.

Kosten eines Jahres nach Kostenart, Beispielzahlen, alle Beträge netto
BetragAnteil
Personal3.100.000 €66 %
Server und Software-Lizenzen620.000 €13 %
Freie Mitarbeiter410.000 €9 %
Miete und Büro280.000 €6 %
Marketing und Vertrieb190.000 €4 %
Sonstige Kosten100.000 €2 %
Gesamtkosten4.700.000 €100 %

Zwei Drittel der Kosten sind Personal, dieser Block lässt sich kurzfristig kaum bewegen. Auffällig sind Server und Lizenzen: Im Vorjahr waren es 400.000 Euro, jetzt sind es 620.000 Euro, ein Plus von 55 Prozent bei 10 Prozent mehr Umsatz. Hier lohnt der erste Blick, etwa auf Lizenzen, die niemand mehr nutzt, und auf Verträge, die sich neu verhandeln lassen.

Wann eine Kostenstrukturanalyse wichtig wird

Wenn die Kosten schneller wachsen als der Umsatz, wenn die Marge sinkt, ohne dass klar ist warum, und vor jeder Sparrunde. Ohne Analyse wird oft dort gespart, wo es leichtfällt, und nicht bei den großen Posten. Die Analyse zeigt auch den Anteil deiner Fixkosten: Je höher er ist, desto stärker trifft dich ein Umsatzrückgang.

SnC Solution ordnet die Kosten in der Kostenrechnung nach Kostenarten, Kostenstellen und Projekten, damit diese Struktur jeden Monat sichtbar ist und nicht nur einmal im Jahr.

{01} Termin

Wo steckt in deinen Kosten das meiste Geld?

Mit der Kostenübersicht deines letzten Jahres sehen wir im Erstgespräch gemeinsam, welche Posten auffallen.

{02} Fragen

Häufig gestellte Fragen

Die Kostenstruktur ist die Zusammensetzung deiner Kosten, also welche Kostenart welchen Anteil hat. Die Kostenstrukturanalyse untersucht diese Zusammensetzung, vergleicht sie über die Jahre und sucht die Posten, bei denen sich am meisten ändern lässt.

Alle Kosten aus der Buchhaltung, gruppiert nach Arten wie Personal, Material oder Ware, Fremdleistungen, Miete, Fahrzeuge, IT und Marketing. Die Gruppen müssen jedes Jahr gleich gebildet werden, sonst lassen sich die Jahre nicht vergleichen.

Achte auf große Posten und auf Posten, die schneller wachsen als der Umsatz. Ein kleiner Anteil, der sich verdoppelt hat, sagt oft mehr als ein großer, der stabil geblieben ist.

Weil Fixkosten bleiben, wenn der Umsatz sinkt. Ein Unternehmen mit hohem Fixkostenanteil verdient in guten Jahren viel und rutscht in schlechten Jahren schnell ins Minus.

Ja, Branchenvergleiche veröffentlichen etwa Verbände und Banken. Aussagekräftig sind sie nur, wenn Größe und Geschäftsmodell ähnlich sind. Der Vergleich mit dem eigenen Vorjahr ist meist verlässlicher.

Ausführlich einmal im Jahr und vor größeren Entscheidungen. Laufend reicht es, die großen Kostenarten im Monatsreporting mit Vormonat und Vorjahr zu vergleichen.