Woche 1: Bestand aufnehmen
Wir sehen uns an, welche Belege heute in welcher Form ankommen: Rechnungen per Post, Kassenbons, Kreditkartenabrechnungen, Ausdrucke aus dem Onlineshop. Daraus entsteht eine Liste, welche Quelle künftig wie erfasst wird. Parallel legen wir die Zugänge zu Bank und Systemen an.
Woche 2: Systeme anbinden und Altbestand übernehmen
Bank und Kreditkarten laufen ab jetzt automatisch in das System. Das Rechnungsprogramm, der Shop oder das ERP werden über Schnittstellen angebunden. Die Belege des laufenden Jahres werden gescannt und den Buchungen zugeordnet, damit das Jahr ohne Bruch weiterläuft. Frühere Jahre bleiben in der bisherigen Ablage, sie werden nicht nachträglich digitalisiert.
Woche 3: Belege kommen nur noch digital
Eingangsrechnungen leiten deine Lieferanten an eine eigene Mailadresse. Kassenbons fotografiert der Mitarbeiter in der App, der Beleg ist damit erfasst. Ausgangsrechnungen entstehen ohnehin im System. Ab dieser Woche buchen wir auf der digitalen Basis, und die Ordner bleiben zu.
Wie die Belege erkannt werden
Die Belegerkennung liest Rechnungsnummer, Betrag, Datum und Lieferant aus und schlägt die Kontierung vor. Ein Mensch prüft, was unklar ist. So sinkt die Bearbeitungszeit um 75 bis 90 Prozent, ohne dass ein Beleg ungeprüft gebucht wird. Wie das im Einzelnen läuft, steht auf der Seite zur KI-Automatisierung.
Aufbewahrung und revisionssichere Ablage
Digitale Belege müssen unveränderbar, vollständig und über die gesetzliche Frist abrufbar sein. Die Ablage bei SnC Solution hält jeden Beleg mit Zeitstempel und Änderungsverlauf vor. Papierbelege dürfen nach dem Scan vernichtet werden, wenn das Verfahren dokumentiert ist und das Original nicht aus anderen Gründen aufbewahrt werden muss. Für die E-Rechnung gelten zusätzliche Anforderungen an Format und Archiv.